Geldanlage Tools

3 Tools für die erfolgreiche Geldanlage

In Zeiten niedriger Zinsen ist es immer wichtiger sich Gedanken über die Geldanlage zu machen – denn wer sein Geld einfach auf dem Sparkonto liegen lässt, dessen Vermögen schwindet real mit der Zeit. Der Kontostand bleibt zwar der gleiche, aufgrund der Teuerungsrate („Inflation“) lassen sich aber mit dem gleichen Geld aber immer weniger Waren und Dienstleistungen kaufen.

Um sein Vermögen zu wahren, muss der Zins, den es abwirft, höher sein als die Teuerungsrate. Diese liegt aktuell bei ca. 1,7%. Dem gegenüber steht ein durchschnittlicher Zins von 0,18% auf Tagesgeld.

Höchste Zeit also, um sich nach Alternativen umzusehen. Wer sein Vermögen mehren will, dem helfen die folgenden Tools.

Euro Geldscheine

  1. Excel / Google Docs

Der Klassiker unter den Tools ist nicht nur für die Anwendung im Büro zu gebrauchen, sondern hilft auch bei der eigenen Vermögensplanung. Es gibt mittlerweile diverse Vorlagen, wie beispielsweise diese hier zur Berechnung der Kapitalanlagerendite. Hier kann man sehr schön simulieren, wie sich das angelegte Geld über die Jahre entwickeln wird und sich so eine passende Strategie zurechtlegen.

Achtung: Unbedingt Gebühren für Fonds und Aktien sowie die Inflation beachten!

  1. News und Analysen

Wer sich für eine Strategie entschieden hat, sollte diese hin und wieder überprüfen. Dazu ist es ratsam, auf aktuelle Marktentwicklungen sowie die Entwicklungen der einzelnen Unternehmen bzw. der Anlageklasse zu achten. Das können zum Beispiel Konjunkturdaten, ökonomische Entwicklungen, aber auch Trends wie beispielsweise neue Technologien sein.

Um schnell über aktuelle Entwicklungen informiert zu sein, kann man beispielsweise Google Alerts einrichten. So bekommt man aktuelle News immer direkt per E-Mail aufs Handy oder den PC und kann entsprechend reagieren.

  1. Ein kostengünstiger Broker

Eine große Hürde bei der Anlage – egal ob Aktien, Fonds, Immobilien oder andere Anlageklassen – sind Gebühren. Ein Beispiel: Breit gefächerte Indexfonds haben eine Rendite von ca. 4-7% pro Jahr. Diese lassen sich passiv beispielsweise über ETFs abbilden, mit Verwaltungsgebühren – je nach Index – von ca. 0,1-1%. Im schlechtesten Falle bleiben damit nach der Inflation von 1,7% also ca. 2% Vermögenswachstum übrig. Wenn man aber auf ein aktiv gemanagtes Investment setzt, kann die Investmentgesellschaft durchaus bis zu 5% Verwaltungsgebühren verlangen. Damit müsste sie also den Index also in jedem Jahr schlagen, um eine positive Rendite zu erzielen. Im statistischen Vergleich schaffen es aber weit über 80% nicht, den Vergleichsindex zu schlagen, in den USA verfehlen sogar 98% der Fondsgesellschaften dieses Ziel.

Entsprechend sind Verwaltungskosten eine der wichtigsten Stellschrauben für eine erfolgreiche Anlage – wichtig also, hier ganz genau hinzusehen!

 

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