Tipps zur Brokerauswahl: Das sollte man vor der Kontoeröffnung bedenken!

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Entscheidend bei dem Handel mit Finanzprodukten ist die Verlässlichkeit des ausgewählten Brokers. Auf dem Markt befinden sich glücklicherweise sehr viele seriöse Broker, zudem hilft der Online Broker Vergleich dabei, den passenden Broker zu finden. Mit einem seriösen Broker ist ein sicherer und problemloser Handel stets gewährleistet.

Kriterien, auf die man bei der Auswahl des Brokers achten sollte

Wenn man ein Depot eröffnet, muss man zunächst einige wichtige Kriterien bezüglich der Brokerauswahl beachten. Jeder Wertpapierhandel verursacht Kosten. Diese Kosten wiederum können die erwirtschaftete Rendite stark schmälern. Darum ist es unerlässlich, vor der Depoteröffnungen einen intensiven Blick auf die unterschiedlichen Angebote der Broker zu werfen und deren Inhalt genau zu studieren.

Entscheidend ist vor allem, dass ein Depotkonto möglichst geringe Kosten verursacht. Letztlich geht es jedem Anleger darum, dass die Rendite nicht etwas durch die anfallenden Kosten aufgezehrt werden. Hier gilt es, sehr genau zu schauen, insbesondere dann, wenn es sich darum handelt, dass man größere Summen anlegen möchte. Keinesfalls dürfen hier die Ordergebühren zu hoch ausfallen. Darüber hinaus sollte ein Depotkonto ebenfalls dafür geeignet sein, kleinere Summen monatlich ansparen zu können. Die hierfür anfallenden Kosten müssen sich ebenfalls absolut im Rahmen bewegen.

Flexibilität ist ein wichtiger Faktor

Ein guter Online-Broker wird mit seinem Depotangebot immer für die notwendige Flexibilität des Anlegers sorgen. Gemeint ist hier, dass der Anleger nicht auf die deutschen Handelsplätze eingeschränkt sein sollte, sondern es muss ihm ebenso möglich sein, auf internationale Börsen zugreifen zu können. Ein breit gefächertes Angebot ist ebenfalls ein sehr wichtiges Kriterium, das ein guter Online-Broker erfüllen sollte. Das Angebot sollte sich somit auch auf Renten- und Investmentfonds, auf ETFs ebenso wie auf Indexfonds erstrecken.

Das Depotkonto und die unterschiedlichen Gebühren

Zwar sind die Kostenarten überall die Gleichen, allerdings kann die Höhe der anfallenden Gebühren sehr unterschiedlich hoch ausfallen. Neben den Depotgebühren müssen ebenso die Order- bzw. Transaktionsgebühren, die Börsengebühren und kostenpflichtige Zusatzleistungen gezahlt werden.

Ein Blick auf die Depotgebühren

Für die Verwahrung der Wertpapiere im Depot werden Gebühren erhoben. Aus diesem Grund werden die Depotgebühren auch Verwahrgebühren genannt. Eine Abrechnung erfolgt entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Die eigenen Handelsaktivitäten sind hier für das infrage kommende Intervall verantwortlich.

Wichtig: Anders, als das bei Filialbanken der Fall ist, sind die angebotenen Depots der Online-Broker kostenlos. Das gilt auch für die meisten Direktbanken.

Jeder Kauf oder Verkauf verursacht Gebühren

Die Ordergebühren fallen bei jedem Kauf oder Verkauf an. Aber gerade die Höhe der erhobenen Ordergebühren fällt bei den verschiedenen Brokern sehr unterschiedlich aus.

Beim häufigen Handel bzw. beim Handel mit hohem Volumen ist eine Abrechnung von prozentual erhobenen Ordergebühren oftmals kostspieliger als ein zuvor festgelegter Festpreis. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit, auf Flats zuzugreifen. Von Interesse ist das vor allem für sehr aktive Trader.

Ein Blick auf die Börsengebühren

Hierbei handelt es sich um eine Gebühr, die sich aus der Maklercourtage und den Kosten für die Nutzung des Handelsplatzes für jede Order zusammensetzt.

Das sind die kostenpflichtigen Zusatzleistungen

Häufig zählen die Limit Orders zu den kostenpflichtigen Zusatzleistungen. Während die einen Kosten für einen Handelsauftrag mit einem Maximalkurs berechnen, bestimmt bei anderen wiederum das Limit die Gebühren. Im Depotvergleich ist das ein wichtiges Kriterium, das man auf jeden Fall genau unter die Lupe nehmen sollte.

Die Konditionen genau und intensiv betrachten

Die vorrangigen Kosten entstehen also durch die Depot- und Ordergebühren. Doch wie bereits erwähnt, erheben weder Online-Broker noch Direktbanken Depotgebühren. Genau genommen entfällt diese Position bei der entsprechenden Brokerwahl komplett und das Depot wird kostenlos geführt.

Zu wirklich erheblichen Unterschiede kommt es aber bei den Orderkosten, also jenen Kosten, die durch den Kauf oder Verkauf von Aktien oder anderen Wertpapieren entstehen.

Wer bereits Inhaber eines Depots ist, für den könnte ein Depotwechsel eventuell sehr interessant sein. Banken machen immer wieder mit besonderen Aktionen auf sich aufmerksam. Gerade wenn sich Anleger überlegen, ihr Depot zu wechseln, können sie zuweilen von hohen Zinsen profitieren, wenn zum Beispiel zum Wertpapierdepot ein Tagesgeldkonto gehört. Aus diesem Grund sollten auch Anleger, die bereits über ein Depotkonto verfügen, regelmäßig schauen, was sich auf dem Depot-Markt tut und in Erwägung ziehen, zu besseren Konditionen das Depot zu wechseln.

Warum entscheiden sich einige Anleger für eine Filialbank?

Noch vor wenigen Jahren war der Aktienkauf bei der Filialbank der gängige Weg. Entsprechend wurde auch dort das erste Depot eröffnet. Nach der Eröffnung eines solchen Depots wickelte entweder die Filialbank den Kauf ab, es fand der Kauf per Telefon statt, oder es wurde der Postweg benutzt.

Doch dank der großen Fortschritte in der Digitalisierung hat sich inzwischen sehr vieles verändert. Heutzutage erwartet der Börsenhandel oftmals schnelles Reagieren auf die Marktsignale. Für einige Anleger kann ein Depot bei einer Filialbank aber nichtsdestotrotz recht praktisch sein. Vor allem gilt das dann, wenn eine Beratung bei Kauf- und Verkaufsaktivitäten gewünscht ist.

Einfach, praktisch und viel schneller – das Depot beim Online-Broker

Wenn es aber darum geht, einfach, schnell und unabhängig Wertpapiere zu handeln, dann ist die Wahl eines Online-Brokers auf jeden die richtige.

Anders als die meisten Filialbanken verfügen Online-Broker über deutlich mehr Möglichkeiten bei dem Handel an der Börse. Oftmals wird abhängig vom jeweiligen Anbieter nicht nur ein Depot angeboten, sondern gleichzeitig finden sich darüber hinaus auch Angebote für mehrere Zielgruppen. Hier spielt es also keine Rolle, ob man eher ein Gelegenheitsanleger ist, oder ob man eher zu der Gruppe der Heavy-Trader zählt, hier findet jeder das für ihn passende Angebot.

In Sachen Ordergebühren aber überzeugen die Online-Broker ganz besonders. Anders, als das bei Filialbanken der Fall ist, sind sie nicht gezwungen, ein teures Filialnetz zu finanzieren. Hier konzentriert man sich ausschließlich auf technische Aspekte. Das zeigt sich auch sehr deutlich in den Onlinebanking-Systemen, über die die Anleger ihre Aktien handeln.

Inzwischen bieten zwar auch Banken oftmals den Wertpapierhandel über bestehende Onlinebanking-Systeme an. Doch diese Systeme haben kaum weitere Funktionen außer denen des Kaufs und Verkaufs.

Im Gegensatz dazu verfügen die Online-Broker in der Regel über speziell programmierte Depotlösungen. Dabei handelt es sich beispielsweise um den Intraday-Handel, also dem Handel, der an ein und demselben Handelstag stattfindet, oder auch um die Echtzeitkurse und noch weitere umfangreiche Zusatzinformationen.

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